The making of ...

1 Am Beginn/At the Beginning

2 Aufnehmen/Recording

3 Mischen/Mixing

4 Fotoshooting für das Booklet/Fotoshooting for the booklet


1 Am Beginn                                                       1 At the Beginning

Im Laufe der Zeit werden wir hier Fotos und Audioschnipsel von unseren Aufnahmen für unsere erste CD veröffentlichen. Das soll eine Art Blog zum Geschehen werden.

Während der Coronazeit und danach war wegen zahlreichen Urlauben und anderen Unterbrechungen ein Proben als Band nicht möglich. Diese Zeit nutzten wir nach einigen Wochen der Lähmung, um in unserem Schweinstallstudio Mehrspuraufnahme zu machen. Das Ganze soll in der Produktion einer CD münden, die wir hoffentlich am Anfang 2021 veröffentlichen werden.

Bis dahin ist noch viel zu tun. Neben den Fragen, wie wir mit dem Themen GEMA und Urheberrechten umgehen, stellt sich auch die Frage nach Streamingdiensten usw. Wollen wir unser Lieder dort veröffentlichen und wenn ja und bei wem?

Last but not least werden wir noch entscheiden müssen, wie das CDlein heißen soll. Dann muss noch ein passendes Booklet gemacht und ein Haufen bürokratischen Krims-Kram erledigt werden. Sachen wie Label- und Songcodes tauchen auf einmal auf und hinterlassen ratlose Gesichter. Aber wir schaffen das!

As time passes we will present here pictures and audio snippets of our recording for our first CD. This shall evolve to a sort of blog of the recording history.

During  acute Corona time and afterwards rehearsing was not possible due to vacations and other breaks. This time we used after several weeks of paralysis to start with more channel recordings in our pigpen studio. The goal is a CD-production, which we want to release in the beginning of 2021.

Until this, a lot of work has to be done. Beside questions how to deal with the GEMA (the German ASCAP) and the copyrights of the songs, it must be questioned how to deal with streaming portals. Do we want to offer our songs there and when yes by which one?

Last but not least we have to decide how we will title the CD. Than a booklet has to be made and a lot of odds and ends have to be accomplished. Things like label oder song codes appear suddenly and produce perplex faces. But we will make it.

2 Aufnehmen                                                       2 Recording


Zu erst haben wir Leadsheets und Guidespuren erstellt. Letztere waren im einfachsten Fall ein Klicktrack (Bick dum dum dum ..., unglaublich musikalisch inspirierend!). In einigen Fällen eine einsame  Bassspur und evtl.  Fake-Gitarren und Fakesynthies, die wenig mit dem eigentlichen Song zu tun hatten. Auf diese Guidespuren hat dann meist Tina die Lieder einsam und allein eingetrommelt. Dann folgten die Gitarren vom Michael oder Thomas und meisten zum Schluß die Vocals von Anja und die Backingvocals. Häufig wurde dann der Bass noch einmal eingespielt. Bei einigen Liedern wurden Keyboardspuren programmiert und/oder Percussion eingespielt. Die Keyboardsounds stammen meist von Arturia oder Logic. Im großen und ganzen haben wir die Stücke so aufgenommen, wie wir sie auch life spielen. Die Overdubs sind Schmankerl, die die Lieder noch schöner machen, als sie ohnehin schon sind.

First of all we created lead sheats and guide tracks. The later were in the simplest case click tracks (bick dum dum dum ... an unbeleavable source of musical inspiration!), in some cases a lonely bass track and eventually fake-guitars and fake-syntheziser, which have barely anything common with the later song. Tina did the drumming most often as first and isolated to the guide tracks. Than the guitars of Michaeal or Thomas were recorded, followed by the vocals of Anja and the backing-vocals. Usually the bass was recorded once more. In case of some songs additional keyboards were programmed and/or percussion was added. The keyboard sounds were taken from Arturia or Logic. All in all we recorded the songs like we play them life. The overdubs are goodies, which are making the songs even more nice as they are allready.

3 Mischen                                                             3 Mixing

Die vielen einzelnen Spuren mussten nun zu einem Lied geformt werden. Dazu wurden die einzelnen Spuren von akustischem Müll entrümpelt. Merkwürdige Geräusche, die nie zuvor gehört worden waren, mussten eliminiert werden, kratzende Potentiometer, quitschende Fußmaschinen eingeschlossen. Dann wurden die einzelnen Instrumente grob lautstärkenmäßig im Stereopanorama verteilt. Dann erfolgte die Klangformung, so dass alles schön hörbar wurde. Zum Schluß kamen dann die Effekte wie Hall und Echo als Feinabschmeckung dazu. Dann noch schön laut machen.

Das Mischen erfolgte ebenso wie das Aufnehmen in Logic. Es sind bei einigen Liedern doch eine Masse an Spuren zusammengekommen. Allein beim Schlagzeug hatten wir 13 bis 15 Spuren. Bei den E-Gitarren haben wir meist mit zwei Mikrofonen aufgenommen, um entweder ein Stereobild zu erzeugen, oder die Sounds zu mischen. Bei den akustischen Gitarren gab es dann schon mal vier Kanäle. Beim Gesang hatten wir eine bis 10 Spuren (viele Dopplungen für den Hintergrundgesang, z. B. Finally oder Pirates of love), dann noch die Keyboards, Overdubs für Percussion, extra Spuren für die Soli ...

Zeitraffer war eine ziemliche Herausforderung, da es ja quasi zwei Lieder in einem sind. So sind die Schlagzeugspuren doppelt vorhanden, da der erste Teil weniger "Wumms" braucht als der zweite Teil.

Die einzelnen Mischungen wurden dann via mp3-Dateien an die Rest-Band geschickt, die dann in Begeisterungstürme ausbrach (selten) oder Kritik äußerte (meistens), wie: mach mal den Gesang leiser/lauter, viiiiiiiiel zu viel Bass, dat wummert so (kommt halt davon wenn der Basser abmischt) - ich höre meine Gitarre nicht, das mit den Keyboards ist jetzt nicht dein Ernst? ....  In einem iterativen Vorgehen näherten wir uns dann dem Stadium: boah wat geiler Song! Wir wären ja nicht Noredline, wenn wir immer sofort einer Meinung wären. Der Name ist ja nicht umsonst so gewählt worden. Aber dies ist eine andere Geschichte und soll evtl. ein anderes Mal erzählt werden.

Jetzt (Stand Ende September 2020) haben wir neun Lieder mehr oder weniger fertig auf die Festplatte gebrannt. Sie müssen noch den letzten Schliff bekommen (Diskussion dazu: s. o.). Evtl. kommen noch ein paar Lieder dazu.  Wir haben ja den großen Vorteil, dass wir keine Studiokosten haben, sind "eh da-Kosten", weil wir den ganzen Aufnahmekrempel ja eh bei uns im Schweinestall rumstehen haben. Und dann müssen wir uns noch auf die Reihenfolge der Lieder einigen - oh je! Aber man wächst ja mit den Aufgaben. :-)

The many single track had than to be formed to a song. Therefore the single tracks had to be cleand from acoustic junk. Curious sounds never heard before had to be eliminated, including scrapy potentiometers or squeking drum pedals. Than the single instruments were placed roughly in the stereo panorama. Afterward the tone controls was adjusted to make the single instruments more hearable. Than effects like reverbs and delays were added as fine tuning, finally making it loud.

Mixing took place as the recording in Logic (DAW). In case of most songs a large amount of tracks were generated. In case oft he drums weh ad 13 to 15 single tracks. Electric guitars were recorded generally with two microphones to produce a stereo image or to mix the sounds. Acoustic guitars were recorded with up to four microphones. In case of vocals we had up to 10 tracks (many doublings for the backing vocals, e.g. Finally or Pirates of love), than the keyboards, overdubs for percussion, extra tracks for the soli ...

Zeitraffer was very demanding, because it consists actually of two songs in one. Therefore  the drum tracks are existing twice, because the first part needs less power than the second one.

The single mixes were than send to the members via mp3-files, which than raised the roof with approval (seldom) or expressed their scorching criticism (most often), like: increase/decrease the the vocal loadness, far to much  bass, too boomy (this happens when the bass player is mixing)- I don’t hear my guitar, the keyboards are not serious? ... In an iterative process we then are nearing us the stadium of „what a horny song“. We wouldn’t be Noredline if we always have the same opinion. The name wasn’t chose without reason. But this is another story and should maybe be told another time.

Now (end of September 2020) we baked nine songs to the hard disk. They need a final fine tuning (discusion: see above). Maybe a few songs will be added. We have the great advantage, that we do not have any studio costs, because the whole studio stuff is in our pigpen rehearsal room. At last we have to arrive at an agreement regarding the sequential arrangement oft he songs – oh oh! But one rises with the challenge. :-)




4 Fotoshootings für das Booklet                              4 Fotoshooting for the booklet

Es deutet sich eine intensive Zusammenarbeit mit Uwe, dem Fotographen an, dem wir schon viele tolle Bilder zu verdanken haben. Der Ort ist ausgewählt. Es handelt sich um die alte Wollkämmerei in Bremen. Wir werden sehen, was passiert.

Am 17. Oktober war es dann soweit. Die auserkorene Location präsentierte sich bei schönen Fotografier-Wetter.  Nach dem Aufbau der Utensilien zum Blitzen begannen wir mit den Aufnahmen. Unzählige Fotos wurden gemacht.

A intensive collaboration with Uwe, the fotographer whom we owe many beautiful pictures is evolving. The location is fix. It is an old fabrication place for wool in Bremen. We will see what happens. 

As the 17. October appeared, the chosen location presented itself in best weather for photographing. After setting the devices for flashes we started. Numerous pictures were made.


Neben den "richtigen" Aufnahmen wurde das Ganze natürlich ausführlich dokumentiert. Mal sehen, welche Bilder ihren Weg in die Öffentlichkeit finden werden.

Beside the "real" photos the whole was thoroughly documented of course. We will see which pictures will make their way in to public.



... wird fortgesetzt

... will be continued